Die Basis: welche Dose in welches Glas
Für einen Longdrink reicht eine Dose. Classic 320 ml ist 100% Kokoswasser, nicht aus Konzentrat und ohne zugesetzten Zucker (enthält von Natur aus Zucker) — die neutralste Basis, die alles trägt, was du dazugibst. Die Fruchtsorten Ananas, Wassermelone und Yuzu bestehen aus 79,96% Kokoswasser und 20% Fruchtsaft, ebenfalls nicht aus Konzentrat; sie bringen Richtung und Farbe schon mit, sodass ein Rezept mit weniger Zutaten auskommt. Sparkling ist Kokoswasser mit 0,6% Kohlensäure und deshalb die Wahl für alles, was prickeln soll.
Alle Sorten kommen in der 320-ml-Dose im 20er-Pack, was für eine Feier gut aufgeht: eine Dose pro Glas, keine halb leeren Packungen. Stell die Dosen vor dem Mixen kalt, dann brauchst du weniger Eis und das Eis verwässert weniger. Was du öffnest und nicht verbrauchst, gehört in den Kühlschrank und wird innerhalb von 2 Tagen getrunken. Welche Sorte welchen Charakter hat, steht im Beitrag über die Sorten im Überblick; Kühlen und Einschenken erklärt der Beitrag über Lagern und Servieren.
Auf der Terrasse: Virgin Mojito, mit oder ohne Sparkling
Zutaten für ein Glas: 1 Dose Sparkling, der Saft einer Limette, eine Handvoll frische Minzblätter, 1 Esslöffel Kokossirup, Eiswürfel. Limettensaft und Minze ins Glas geben und die Blätter mit einem Löffel leicht andrücken, mit Sparkling auffüllen, mit dem Kokossirup abschmecken und auf Eis servieren. Wer es kälter mag, gibt Limettenstücke, Minze, zerstossenes Eis, Sparkling und Sirup in einen Shaker, schüttelt kurz und seiht in ein Glas ab. Ein Minzzweig obenauf. Das Ergebnis ist trocken, prickelnd und deutlich nach Limette, mit dem Kokoswasser als Nachhall.
Ist Sparkling gerade nicht zu haben, nimm Classic 320 ml und füll das Glas zur Hälfte mit Mineralwasser mit Kohlensäure auf. Der Drink wird etwas milder, weil das Kokoswasser verdünnt wird, funktioniert aber genauso. Eine zweite Variante führt über Yuzu: 1 Dose Yuzu, der Saft einer halben Limette, Minze und Eis, ohne Sirup. Die 20% Yuzusaft bringen die Zitrusspitze schon mit, herb und leicht säuerlich, und der Drink braucht keine weitere Süsse.
Fruchtig für die Terrasse: Coco Nautlada, Watermelon Explosion, Forest Coconaut
Coco Nautlada: 1 Dose Ananas, der Saft einer Limette, 2 Esslöffel Ananaspüree, Kokosraspeln und ein paar Ananasstücke zum Garnieren. Püree und Limettensaft ins Glas, mit gekühltem Ananas aufgiessen, umrühren, garnieren. Süss und säuerlich zugleich; die Limette hält die Süsse der doppelten Ananas in Schach.
Watermelon Explosion: 1 Dose Wassermelone, der Saft einer Zitrone, eine Handvoll Wassermelonenwürfel, einige Mangostücke. Melone und Mango grob pürieren oder fein würfeln, mit dem Zitronensaft ins Glas geben, mit Wassermelone aufgiessen und auf Eis servieren. Das ist der leichteste der neun Drinks: kurz, saftig, wenig Nachhall — und der, der bei Kindern am schnellsten leer ist.
Forest Coconaut: 1 Dose Classic 320 ml, der Saft einer Limette, 2 Esslöffel Beerenpüree aus Himbeeren oder Heidelbeeren, 1 Esslöffel Maracuja-Fruchtfleisch mit Kernen. Püree und Maracuja ins Glas, Limettensaft dazu, mit gekühltem Classic 320 ml auffüllen und mit ganzen Beeren dekorieren. Dunkelrot, säuerlich, mit dem Knacken der Maracujakerne; das Kokoswasser bleibt im Hintergrund und hält die Beeren zusammen.
Für Karneval: Pina Colada ohne Alkohol und Bananen-Mango-Twist
Pina Colada ohne Alkohol, für ein hohes Glas: 1 Dose Ananas, 1/2 Glas Ananassaft, 1/4 Glas Kokosmilch, Eiswürfel, eine Ananasscheibe für den Rand. Alles in den Mixer, cremig mixen, einschenken, garnieren. Die Kokosmilch macht den Drink dick und weiss, der doppelte Ananasanteil hält ihn fruchtig. Das ist der Drink, der auf einer Party am ehesten für einen Cocktail gehalten wird.
Bananen-Mango-Twist: 1 Dose Classic 320 ml, 1 reife Banane, 1/2 Mango, geschält und gewürfelt, 1 Esslöffel Honig, einige Eiswürfel. Kokoswasser in den Mixer, Banane, Mango und Honig dazu, Eis zuletzt, cremig mixen und mit Mangostücken servieren. Rund, süss und dick wie ein Smoothie — wer Kokoswasser bisher zu leer fand, fängt hier an. Wegen des Honigs ist das Rezept nicht vegan; mit Ahornsirup oder ganz ohne Süsse ist es das. Beide lassen sich im Mixer für vier Gläser auf einmal zubereiten, was an einer Karnevalsparty zählt.
Für Gäste am Tisch: Kokos-Zitrus und Kokos-Orange aus der Karaffe
Kokos-Zitrus: 1 Dose Classic 320 ml, der Saft einer halben Zitrone, einige Gurkenscheiben, frische Minzblätter. Alles ins Glas, ein paar Minuten ziehen lassen, mit Eis servieren. Kaum süss, klar, mit der kühlen Note von Gurke — der Drink, der neben dem Essen steht, ohne mit ihm zu konkurrieren. In einer Karaffe mit der vierfachen Menge ist er in zwei Minuten für den ganzen Tisch angesetzt.
Kokos-Orange: 1 Dose Classic 320 ml, 200 ml frisch gepresster Orangensaft, 2 Esslöffel Zitronensaft, 1 Teelöffel Honig oder Ahornsirup nach Belieben und eine Prise Salz. Alles in eine Karaffe geben, das Salz gut einrühren, mindestens eine Stunde kalt stellen und mit Eiswürfeln servieren. Orange vorne, Zitrone dahinter, das Kokoswasser rundet ab. Gut gekühlt schmeckt er deutlich besser als lauwarm; die Stunde im Kühlschrank lohnt sich.
Für die Feiertage: Ingwer-Kokos-Tee, heiss serviert
Ingwer-Kokos-Tee: 1 Dose Classic 320 ml, 1 Tasse frisch aufgebrühter Ingwertee, der Saft einer halben Orange, etwas Honig nach Geschmack. Den Ingwertee aufbrühen und kurz ziehen lassen, Kokoswasser und Orangensaft erst zum Schluss dazugeben, damit das Kokoswasser nur warm wird und nicht kocht, mit Honig abschmecken und heiss servieren. Das Kokoswasser nimmt dem Ingwer die Schärfe, die Orange gibt Frucht; das Ergebnis ist ein milder, leicht süsser Tee für Herbstabende und die Adventszeit.
Zum Festessen selbst passt Kokoswasser kalt und pur besser als jeder gemixte Drink. Neben salzigem Essen — Schinken, Käse, gesalzenen Nüssen, dem Braten — schmeckt Classic 320 ml wenig süss und kurz, und Sparkling ersetzt am Tisch das Mineralwasser. Wer zwischen den Gängen etwas mit Frucht will, nimmt Yuzu: Die Zitrusspitze passt zu schwerem Essen besser als Mango oder Ananas.
Häufige Fragen
Kann ich Sparkling im Virgin Mojito durch Classic ersetzen?
Ja. Nimm Classic 320 ml und füll das Glas zur Hälfte mit Mineralwasser mit Kohlensäure auf. Der Drink wird etwas milder, weil das Kokoswasser verdünnt wird; Limette und Minze gleichen das aus.
Welche Coconaut Sorte eignet sich am besten für Mocktails?
Classic 320 ml für alles, was du selbst würzen willst: 100% Kokoswasser ohne eigene Richtung. Ananas, Wassermelone und Yuzu bringen mit 20% Fruchtsaft schon Frucht mit und sparen Zutaten. Sparkling für alles, was prickeln soll.
Kann ich die Mocktails vorbereiten?
Die Karaffendrinks Kokos-Zitrus und Kokos-Orange ja, einige Stunden im Kühlschrank. Gemixte Drinks mit Banane oder Kokosmilch setzen sich ab und werden am besten frisch serviert. Alles mit Kohlensäure erst beim Einschenken öffnen.
Sind die Rezepte vegan?
Sieben von neun. Bananen-Mango-Twist und Ingwer-Kokos-Tee enthalten Honig, Kokos-Orange nur nach Belieben; mit Ahornsirup sind alle neun vegan. Coconaut Kokoswasser selbst ist V-Label zertifiziert.
Wie viele Dosen brauche ich für eine Party?
Eine Dose pro Glas bei den Longdrinks; bei den gemixten Drinks reicht eine Dose für zwei kleinere Gläser. Ein 20er-Pack deckt damit einen Abend mit zehn bis zwanzig Gästen. Was übrig bleibt, hält ungeöffnet, trocken und kühl gelagert.






